Architektur auf Diät – das dünnste Haus der Welt: Keret House in Warschau

Dunkle, schmale Gassen gibt es sicherlich nicht nur in Warschau zu Genüge. Was wäre, wenn man diesen Raum irgendwie sinnvoll nutzen könnte, anstatt ihn als Müllhalde oder Drogenumschlagsplatz verkommen zu lassen?

Diese Frage hat sich offenbar der polnische Architekt Jakub Szczesny des Centrala Designkollektivs gestellt und eine Antwort gefunden:

KERET house (c) kerethouse.comdas Keret House, ein architektonisches Platzwunder, in dem blaue Flecken wahrscheinlich vorprogrammiert sind. Auf jeden Fall ist diese Architektur-Diät (oder Diät-Architektur?) etwas für bereits schlanke bis halbschlanke Menschen, die sich ähnlich wie in einem U-Boot oder in einer Raumstation auf engstem Raum bewegen können und nicht in der Küche stecken bleiben. Vorheriges Abnehmen also wärmstens empfohlen!

Interessant: das Keret House, bennant nach dem israelischen Schriftsteller und Ehrengast Etgar Keret, wurde als Installation konzipiert und wird bis 2016 verschiedene Künstler beherbergen – wahrscheinlich einen nach dem anderen, aber wer weiß, vielleicht wird’s irgendwann auch kuschelig.

Auf nach Warschau!

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