Freiberufler aufgepasst: das #FreelancersMovement kämpft für Euch!

Bist Du auch freiberuflich oder selbstständig tätig, also auf Neudeutsch ein Freelancer? Dann bist Du Vertreter einer immer schneller wachsenden Berufsgruppe in unserer modernen Gesellschaft, denn viele Branchen sind mittlerweile auf das Prinzip Freie Mitarbeit mehr als angewiesen. Zu hoch das wirtschaftliche Risiko einer Festanstellung, zu bequem die flexible und verantwortungsfreie Einsatzbereitschaft qualifizierter Freelancer. Hinzu kommt, dass der oft durch Existenzängste hervorgerufene Wettbewerb unter den Freelancern selbst die Preise immer häufiger in den Keller gehen lässt.

Die Wahlen sind zwar durch, aber es ist nie zu spät für Veränderung (c) freelancers-europe.org

Die Wahlen sind zwar durch, aber es ist nie zu spät für Veränderung (c) freelancers-europe.org

Wenn Du auch hier und da im Arbeitsalltag mehr Sichtbarkeit, politische Rückendeckung und eine angemessene Vergütung Deiner freien und dadurch finanziell riskanten Arbeit vermisst, gibt es gute Nachrichten für Dich: das Freelancer Movement, eine europaweite Initiative für mehr politische und wirtschaftliche Anerkennung und mehr Rechtssicherheit von Freelancern, macht sich für Dich und alle anderen Freien stark.

Die Forderungen der Initiative sind im Freelancer Manifesto niedergeschrieben. Je mehr Freiberufler und Selbstständige sie unterzeichnen, desto lauter wird der Handlungsaufruf in Brüssel gehört werden. Vielleicht gibt es dann sogar tatsächlich bald einen höchst offiziellen Freelancer-Beauftragten, der an Ort und Stelle die Interessen der Freien vertritt und einfordert.

Um die Petition dem Europa-Parlament übergeben zu können, werden mindestens 10.000 Unterschriften benötigt. Knapp die Hälfte fehlt noch. Also ran an die Buletten und mitgemacht!

So sieht es aus, wenn man die Unterstützerschar der Initiative grafisch aufbereitet (c) freelancers-europe.org

So sieht es aus, wenn man die Unterstützerschar der Initiative grafisch aufbereitet (c) freelancers-europe.org

Interessanterweise scheint das Thema in Deutschland im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern auf besonders fruchtbaren Boden zu treffen. Hat das nun mit einem stärkeren gesellschaftlichen und sozialen Bewusstsein bzw. Interesse zu tun oder mit der Signifikanz des jeweiligen Landes im europäischen Verbund? Der britische Premier und Euro-Skeptiker David Cameron wäre von letzterer Theorie sicherlich nicht begeistert… Gibt es denn noch eine andere plausible Erklärung?

Vielen Dank übrigens an t3n.de für die Berichterstattung.

2 Kommentare

    • Definitiv, eine Initiative dieser Art, nicht nur auf regionaler oder nationaler Ebene ist längst überfällig und auf jeden Fall unterstützenswert. Schon mit einer Unterschrift kann man dem Projekt auf die Beine helfen und so vielleicht schon in naher Zukunft Veränderung bewirken. Es bleibt spannend!

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